Director Dealings25.07., 18:20
Rheinmetall: Aufsichtsrat kauft für 8.291.000 EUR — der zweite Insiderkauf in 14 Tagen
Der Aufsichtsrat der Rheinmetall AG hat am 24.07.2026 Aktien im Volumen von 8.291.250 EUR gekauft.
Die Fakten
Die meldepflichtige Transaktion trägt das Datum 24.07.2026 und ein Volumen von 8.291.250,00 EUR. Gemeldet wurden 4.500 Stk zu 1.842,50 EUR je Stück. Verkäufe wurden an diesem Tag nicht gemeldet.
Grundlage ist die Meldung nach Artikel 19 der Marktmissbrauchsverordnung: Führungskräfte müssen Geschäfte in Papieren des eigenen Hauses binnen drei Geschäftstagen anzeigen, und zwar ab einem Schwellenwert von 20.000 Euro im Kalenderjahr.
- Unternehmen
- Rheinmetall AG
- ISIN
- DE0007030009
- Ticker
- RHM
- WKN
- 703000
- Datum
- 24.07.2026
- Funktion
- Aufsichtsrat
- Transaktionen
- 1
- Käufe
- 1
- Verkäufe
- 0
- Kaufvolumen
- 8.291.250,00 EUR
- Verkaufsvolumen
- 0,00 EUR
- Stückzahl
- 4.500 Stk
- Stückkurs
- 1.842,50 EUR
- Währung
- EUR
- Tendenz
- überwiegend Kauf
Einordnung der Größenordnung
Ein Kaufvolumen im Millionenbereich ist auch für ein Vorstandsmitglied ein erhebliches Engagement — eine Größenordnung, die selten aus der Portokasse kommt.
Es ist der 2. gleichgerichtete Kauf innerhalb von 14 Tagen. Eine Häufung wiegt schwerer als ein einzelnes Geschäft: Sie schließt aus, dass ein einmaliger privater Anlass dahintersteht.
Bedeutung für Anleger
Für einen Verkauf gibt es viele Gründe, die mit dem Unternehmen nichts zu tun haben — Steuern, ein Hauskauf, ein auslaufendes Aktienprogramm. Für einen Kauf gibt es im Grunde einen. Das macht einen Insiderkauf zum aussagekräftigeren der beiden Vorgänge, aber nicht zu einer Prognose.
Directors’ Dealings sind kein verlässlicher Indikator für die kurzfristige Kursentwicklung. Sie sagen, wie eine Führungskraft die eigene Aktie einschätzt — entscheidend bleiben Geschäftsentwicklung, Zahlen und das Umfeld der Branche.
Quelle: Meldung nach Artikel 19 MAR (BaFin-Datenbank)
Ferhat, 4126.07., 01:20
Ein Chance-Risiko-Verhältnis von 2,6 zu 1 setzt voraus, dass der Stop hält. Bei einer Gewinnwarnung tut er das nicht.