Die Analyse ganz lesen, nicht nur ihren Anfang
Eine Analyse im Feed war bisher ein Anfang: zwei Absätze, ein Kurs, und danach kam die nächste Karte. Wer wissen wollte, woran die Einschätzung hängt, hatte keinen Ort, an dem das stand. Jetzt gibt es ihn.
Was du damit machen kannst
- Von der Karte in die ganze AnalyseEin Klick irgendwo auf die Karte schlägt den Beitrag als Fläche über der Übersicht auf. Die Karte selbst zeigt nur Unternehmen samt WKN, Überschrift und den Kurs im Bild; die Analyse steht dort ganz: der Vorspann, die Abwägung als zwei Karten, darunter die Zahlen und die vier Abschnitte. Über allem der Zeitpunkt: Eine Aussage über einen Kurs gilt nur zu einem Zeitpunkt.
- Die Zahlen auf einen Blick prüfenUnter dem Vorspann liegt ein Kachelgitter: ISIN, WKN, Kürzel, Gattung, Branche, Region, Kurs, Veränderung, 52-Wochen-Hoch und -Tief, die KGV der nächsten zwei Geschäftsjahre, Analystenziel und die Zahl der Analysten. Jede Zahl, die im Text vorkommt, steht auch hier — der Text behauptet nichts, was sich nicht nachsehen lässt.
- Vier Abschnitte statt eines FließtextsChart-Check mit Jahresspanne, Widerstand, Unterstützung und RSI. Fundamental mit KGV, erwartetem Gewinnwachstum, PEG und Cashflow-Marge. Sentiment mit Konsensziel und der Verteilung aus Kaufen, Halten und Verkaufen. Und das Setup mit Einstiegszone, Stop, Zielzone und dem Chance-Risiko-Verhältnis, das sich daraus ergibt.
- Den Kurs im Bild sehenDer Kursblock der Analyse-Karte sitzt jetzt als Feld unten links in der Aufnahme, mit Kürzel, Kurs und Veränderung — und ohne Kerzen. Vorher stand er als eigene Zeile unter dem Bild, mit einer Kurve daneben, von der der Text nicht sprach. Wo eine Kurve die Aussage ist, hat sie ihre eigene Rubrik: die Chartanalyse.
Was wir uns dabei gedacht haben
Der Bericht ist gerechnet und nicht geschrieben. Es gibt kein zweites Dokument neben der Analyse — die Sätze entstehen aus Kurs- und Stammdaten des Papiers. Ein handgeschriebener Text daneben könnte dem Kurs widersprechen, und bei vierzig Beiträgen je Übersicht fiele das niemandem auf.
Jahresspanne, Gewinnschätzungen, Analystenverteilung und Marken sind in dieser Vorschau Beispielwerte, und die Fußzeile des Berichts sagt das. Sie hängen an der ISIN, ein Papier hat also dauerhaft dieselben Kennzahlen — sonst hättest du recht, uns nicht zu glauben, wenn du zweimal hinsiehst.
Das Setup nennt Zone, Stop und Ziel und endet mit dem Satz, der sie einordnet: Marken sind ein Anlass zum Nachdenken und keine Anweisung. Ein Trend gilt, bis er gebrochen ist, und der Bruch ist erst nachträglich zu erkennen. Ohne diesen Satz wäre der Abschnitt ein Handelsauftrag.
Vor der Frage nach dem Einstieg steht die andere: Passt der Titel zu dem, was schon im Depot liegt? Deshalb schließt der Bericht damit und nicht mit dem Kursziel.
Die Karte im Feed ist ein Teaser und kein Auszug: Sie sagt, um welches Unternehmen es geht, was die Frage ist und wo der Kurs steht. Alles, was abwägt und begründet, steht im Bericht — dieselbe Form wie bei den Insidermeldungen.
Seitdem verbessert
- 15.08.2026Der Bericht steht jetzt im BeitragDie vollständige Analyse hat die Marktübersicht ersetzt, solange man sie gelesen hat — eine eigene Ansicht mit eigener Überschrift, obwohl es derselbe Beitrag war. Jetzt schlägt der Beitrag als Fläche über der Übersicht auf, und der Bericht steht darin unter dem Text: erst die Absätze der Karte, dann die Kacheln, dann die vier Abschnitte. Der Verweis heißt deshalb „Zum ganzen Bericht" statt „Zu den Details", und die Überschrift der Karte führt an dieselbe Stelle.
- 04.09.2026Das Setup widerspricht sich nicht mehrAnalysten liegen nicht immer über dem Markt. Lag ihr Konsensziel unter dem Kurs, nannte der Setup-Abschnitt es trotzdem als „erste Zielzone" — bei SAP stand eine Einstiegszone von 240 bis 245 Euro über einem Ziel von 235, und das Chance-Risiko-Verhältnis darüber zeigte 0,0. Wer dem Text gefolgt wäre, hätte auf ein Ziel unter dem eigenen Einstieg gesetzt. Jetzt sagt der Abschnitt in diesem Fall, was tatsächlich der Fall ist: dass der Konsens unter dem Kurs liegt, und dass die erste Marke darüber der Widerstand ist. Das Verhältnis rechnet gegen diese Marke und steht nie mehr auf null. Zwei kleinere Fehler daneben sind mit weg — eine Einstiegszone, die durch die Rundung auf einen einzigen Wert fiel („zwischen 100,00 und 100,00"), und ein optimistischeres Hausziel, das unter der Zielzone eine Zeile darüber lag.