Beiträge lassen sich aufschlagen
Bisher war die Übersicht auch die Leseansicht: Was in der Karte stand, war der ganze Beitrag, und ältere Meldungen standen als Zeile ohne Text da. Jetzt hat jeder Beitrag eine eigene Seite. Aus der Übersicht heraus steigt sie als Fläche auf, die Übersicht bleibt darunter stehen.
Was du damit machen kannst
- Die Überschrift anklickenÜberschrift und Aufmacherbild öffnen den Beitrag, und unter dem Text steht der Weg noch einmal als Verweis. Die Fläche legt sich über die Übersicht; darüber bleibt ein Streifen sichtbar, damit du siehst, wohin du zurückkommst. Das Kreuz oben rechts schließt sie — genauso die Escape-Taste, ein Klick daneben und der Zurück-Knopf des Browsers.
- Auch die kurz notierten Meldungen lesenDer Nachlauf der Übersicht steht als „Kurz notiert" in einer Zeile je Beitrag. Bisher war das alles, was es davon gab. Jetzt schlägt ein Klick auf die Zeile den vollständigen Beitrag auf — mit Bild, Kursblock und Text, ohne die Kürzung, die für die Liste gedacht war.
- Den ganzen Bericht an einer StelleBei Analysen und Director Dealings gibt es eine ausführliche Fassung: Chart, Fundamentaldaten, Analystenmeinung und Setup — bei der Insidermeldung die Meldung Feld für Feld samt Einordnung. Sie stand vorher hinter „Zu den Details" in einer eigenen Ansicht, die die Übersicht ersetzt hat. Jetzt ist sie der Beitrag selbst: eine Überschrift, ein Text, und die Stammdaten stehen als Kacheln mitten darin statt davor.
- Einen Beitrag weitergebenJeder Beitrag hat eine Adresse. Du kannst sie kopieren, den Beitrag in einem neuen Tab öffnen oder den Link weitergeben — er führt auf eine Seite, die denselben Text zeigt. Ein Neuladen bleibt dort, wo du warst, statt in der Übersicht zu landen.
- Merken, ohne den Beitrag zu verlassenDer Merken-Knopf steht in der aufgeschlagenen Fläche an derselben Stelle wie in der Karte. Und der umgekehrte Weg gilt auch: Ein gemerkter Beitrag unter „Bookmarks" öffnet sich jetzt als dieselbe Fläche, statt die Übersicht durch eine andere Ansicht zu ersetzen.
- Es ruhig habenDie Fläche steigt von unten auf, und die Anwendung dahinter wird dabei eine Spur kleiner und leicht unscharf — sie ist nicht weg, nur nicht mehr die Sache. Hast du im Betriebssystem „Bewegung reduzieren" eingeschaltet, steht die Fläche sofort da. Lesen, merken und schließen gehen unverändert.
Was wir uns dabei gedacht haben
Der naheliegende Weg wäre ein Seitenaufruf gewesen: Überschrift anklicken, Seite wechseln, zurück. Genau das wollten wir nicht. Die Übersicht wird für dich zusammengestellt, und beim Zurückkommen wäre sie neu geplant — du kämst an eine andere Stelle zurück als die, an der du gelesen hast. Die Fläche legt sich deshalb davor, und die Übersicht behält ihren Stand.
Die Adresse wandert trotzdem mit. Ein Beitrag, den man aufschlägt, ist ein Gegenstand, und ein Gegenstand hat einen Ort — sonst lässt er sich nicht teilen und ein Neuladen wirft dich heraus. Mittelklick und „in neuem Tab öffnen" führen dorthin, der einfache Klick bleibt in der Übersicht.
Dass die Anwendung dahinter zurücktritt, ist keine Zierde. Eine Fläche, die einfach über allem liegt, verdeckt; eine Anwendung, die kleiner wird und weich zeichnet, sagt, dass sie noch da ist und wartet. Deshalb läuft beim Schließen dieselbe Bewegung rückwärts, nur kürzer — nachwinken muss man dem Verschwundenen nicht.
Vorher gab es drei Wege, einen Beitrag zu lesen, und alle drei sahen anders aus: der Bericht ersetzte die Übersicht, ein gemerkter Beitrag auch, und in der Merkliste klappte der Text in der Zeile auf. Dreimal dieselbe Absicht, dreimal ein anderes Bild. Jetzt ist es ein Weg.