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Wann kommt deine nächste Dividende — und wie viel?

Eine Dividendentabelle beantwortet, was gekommen ist. Die Frage davor ist eine andere: wann kommt das nächste Geld, und wie viel. Beides steht jetzt über der Tabelle — als Summe dessen, was im angezeigten Jahr noch aussteht, und als Kalender, in dem die kommenden Monate schon stehen.

Was du damit machen kannst

  • Sehen, was noch kommtÜber der Tabelle stehen zwei Summen nebeneinander: was im angezeigten Jahr bisher geflossen ist und was darin noch aussteht — netto, in deiner Anzeigewährung. Wann es kommt, sagt der Kalender darunter: Jeder Monat, in dem eine deiner Positionen zahlt, trägt seinen Betrag.
  • Das Jahr als Kalender lesenÜber der Tabelle steht das Jahr als Bild: zwölf Monatsbalken, gefüllt für das Gebuchte und offen für das Erwartete. Ein Klick auf einen Monat zeigt in der Tabelle darunter nur dessen Zahltage — welcher Titel, welcher Tag, welcher Betrag. Unter „Alle Jahre“ zeigt jeder Balken die Summe dieses Monats über alle Jahre.
  • In die Zukunft blätternDas Register über den Erträgen führt das kommende Jahr als eigene Pille — auch wenn darin naturgemäß noch nichts gebucht ist. Ein Klick darauf zeigt sein volles Jahr: alle zwölf Monate mit dem, was deine Positionen dort voraussichtlich zahlen. Bei einem Jahreszahler ist das der Termin, auf den es ankommt, bei einem Vierteljahreszahler sind es vier. Dieser Ausblick gehört zum Abo; ohne eines reicht die Erwartung bis zum Jahresende.
  • Nachvollziehen, woher die Zahl kommtDer Rhythmus kommt aus deiner eigenen Historie, der Betrag je Stück aus dem Zahlplan des Titels — und wo es keinen gibt, aus deiner zuletzt erhaltenen Zahlung. Dein heutiger Bestand rechnet hoch: Kaufst du nach, wächst die Erwartung sofort mit; verkaufst du, fällt sie weg. Termine, hinter denen nur eine einzige bekannte Zahlung steht, sind als geschätzt ausgewiesen.

Was wir uns dabei gedacht haben

Der Betrag kommt aus dem Zahlplan, alles andere aus deiner Historie. Vorher stand hier das Gegenteil, mit einem Argument, das nur halb trug: Was ein Titel deinem Depot tatsächlich gezahlt hat, weiß nur deine eigene Ausschüttung — Quellensteuer und Wechselkurs, wie sie bei dir angefallen sind. Das gilt weiter und wird weiter von dort genommen. Für den Betrag je Stück gilt es nicht: Wenn ein Unternehmen kürzt oder eine Zahlung streicht, ist die letzte Zahlung genau die Zahl, die nicht mehr kommt. Der Kalender zeigte dann eine Ausschüttung, die es nicht geben wird — und im Feed stand daneben die richtige.

Ein Termin je Zahlungsmonat, und das Fenster endet an einem Silvester statt zwölf Monate nach heute. Beides hängt zusammen: Solange nur eine Kopfzahl „noch erwartet" daran hing, war ein rollendes Jahr richtig. Sobald man ein Jahr anklicken kann, ist es falsch — im September endete es im September, und die letzten drei Monatsbalken standen leer da, als käme dort nichts.

Erwartetes gehört nicht in die Tabelle. Sie ist der Nachweis dessen, was gutgeschrieben wurde, und eine gerechnete Zeile darin wäre in der Fußzeile nicht mehr von einer gebuchten zu unterscheiden. Im Kalender stehen beide, aber unterscheidbar: gefüllte Balken für Gebuchtes, offene für Erwartetes.

Eine Dividende ist keine Zusage. Deshalb steht der Satz unter dem Kalender und damit an den erwarteten Beträgen selbst — Unternehmen kürzen, streichen und erhöhen, und eine Prognose, die so tut, als wüsste sie es besser, wäre in dem Moment am unangenehmsten, in dem sie sich irrt.

Seitdem verbessert

  • 17.09.2026Das nächste Jahr steht jetzt im RegisterDer Kalender reichte bis dahin zwölf Monate ab heute — aber wählen ließ sich nur ein Jahr, in dem schon etwas gebucht war. Wer im September wissen wollte, was das nächste Jahr bringt, sah die Termine nur als Teil einer Summe über alle Jahre. Jetzt steht das Folgejahr als eigene Pille rechts im Register, und dahinter liegt sein vollständiges Bild: alle zwölf Monate, bei einem Vierteljahreszahler alle vier Quartale, bei einem Jahreszahler sein Termin. Vorher endete die Rechnung im September und die letzten drei Monate standen leer da, als käme dort nichts. Der Ausblick gehört zum Abo; ohne eines reicht die Erwartung bis zum Jahresende, und die Pille sagt, was es dafür bräuchte.
  • 17.09.2026Die Ansicht öffnet wieder im laufenden JahrSie sollte es seit jeher, und der Grund steht seit T0080 im Code: Über „Alle Jahre" summiert der Kalender jeden Kalendermonat über sechs Jahre — ein Durchschnitt statt eines Jahresbildes. Nur tat sie es nicht. Beim Umbau auf die Mehrfachauswahl blieb der Anfangswert auf dem alten Feldnamen stehen, las niemand mehr, und übrig blieb „alle Jahre". Jetzt steht beim Öffnen das laufende Jahr da — und wenn darin noch nichts gebucht ist, das jüngste, in dem etwas steht.
  • 04.09.2026Angekündigte Änderungen stehen jetzt auch im KalenderDer Kalender schrieb bisher fort, was zuletzt gezahlt wurde. Kündigt ein Unternehmen etwas anderes an, stand die alte Zahl weiter da — während die Monatskarte in deiner Marktübersicht längst die neue zeigte. Bei Novo Nordisk waren das 6,40 gegen 4,20 DKK je Stück, und eine gestrichene Zahlung von Eni stand im Kalender, obwohl sie nicht kommt. Jetzt gilt für den Betrag der Zahlplan des Titels, wo es einen gibt; Rhythmus, Quellensteuer und Wechselkurs kommen weiter aus deinen eigenen Ausschüttungen. Eine gestrichene Zahlung erscheint gar nicht mehr — nicht als Termin über null.
  • 16.09.2026Mehrere Jahre auf einmal ansehenDas Register über den Erträgen ließ genau ein Jahr zu: Wer 2025 gegen 2026 halten wollte, klickte zweimal und verglich aus dem Gedächtnis. Jetzt wählst du Jahre wie die Monate darunter — ein Klick nimmt eines, die Befehlstaste (Windows: Strg) nimmt einzelne dazu, die Umschalttaste eine Spanne von 2022 bis 2025. Die beiden Summen oben, die Zahl unter jedem Monat und die Tabelle laufen anschließend über alle gewählten Jahre, und über den Summen steht, worüber sie laufen: „Erträge 2022–2025" statt nur „Erträge".
  • 16.09.2026Eine Erwartung statt dreiÜber der Ertragstabelle standen drei Antworten auf dieselbe Frage: „noch erwartet" neben dem bisher Geflossenen, der Kalender mit den offenen Balken — und darunter ein gerahmter Block „Erwartet bis <Datum>" mit Jahressumme, Zahl der Termine, Zahl der Positionen und dem Anteil am Depotwert. Drei Beträge, die nie zusammenfielen: Der Block rechnete zwölf Monate ab heute, die Kopfzahl den Rest des angezeigten Jahres, der Kalender das Kalenderjahr. Der Block ist weg, und die Tabelle beginnt rund 150 Pixel weiter oben. Was er als Einziger sagte, steht jetzt als eine Zeile unter dem Kalender: dass Erwartetes aus deinem bisherigen Rhythmus und deinem heutigen Bestand fortgeschrieben ist, dass es keine Zusage ist, und ob die deutsche Steuer darin steckt.
  • 16.09.2026Ein Balken je Monat, in einer FarbeDer Ertragskalender zeigt von Januar bis Dezember je einen Balken: die Summe dieses Monats über die Jahre, die du gewählt hast. Gebucht ist gefüllt, Erwartetes gestrichelt — daran ändert sich nichts. Die Balken stehen jetzt aber in einer einzigen Farbe, dem Oliv, das bei uns zu Schaubildern gehört. Grün und Rot bleiben damit dem Vorzeichen vorbehalten, und an einer Ausschüttung hängt keines; Violett bezeichnet im Kalender weiter die Bedienung — den Monat, den du gewählt hast, und den laufenden. Der Punkt vor „bisher geflossen" trägt dieselbe Farbe und steht jetzt immer, gleich wie viele Jahre du ansiehst.
  • 20.10.2026In den Erträgen gilt wieder ein JahrDas gewählte Jahr über den Erträgen ist hell lila mit lila Rand, und die Fläche gleitet beim Wechsel zum nächsten Jahr hinüber — wie unter „Gewinne & Verluste“. Dafür gilt hier wieder genau ein Jahr: Mit der Befehls- oder Umschalttaste nimmst du keine weiteren dazu. Über alle Jahre siehst du weiter mit „Alle Jahre“, und das gesperrte Folgejahr trägt wie bisher sein Schloss.
  • 20.10.2026Was bisher geflossen ist, steht großÜber dem Ertragskalender standen „bisher geflossen“ und „noch erwartet“ gleich groß nebeneinander, beide kaum größer als der Text darum. Die geflossene Summe steht jetzt so groß wie der Gesamtwert deines Depots und das Ergebnis unter „Gewinne & Verluste“: 32 Pixel, auf dem Telefon 24. Die erwartete Summe rechts behält ihre Größe — sie ist eine Fortschreibung und keine Buchung und soll die geflossene nicht überstimmen.