Wer sonst noch in deinem Thema arbeitet
Im Feed steht eine neue Rubrik, „Themenumfeld". Sie nennt keine Meldung, sondern ein Umfeld: Wer arbeitet im selben Thema wie der Titel, den du hältst — und was davon kannst du bei uns überhaupt handeln. Die Zeilen kommen versetzt herein und führen das Auge die Liste hinunter.
Was du damit machen kannst
- Die Nachbarschaft eines Titels sehenZu jedem Thema steht die Definition darüber und darunter die Liste: Land, Name, Börsenwert. Jede Zeile führt auf die Aktienseite des Titels — mit Kurs, Kennzahlen und Verlauf.
- Lesen, warum ein Titel dort stehtUnter jedem Namen steht ein Satz zur Zuordnung — „stellt Anlagen für die Waferherstellung her", „Fokus auf Exploration und Förderung". Der Satz kommt aus der Zuordnung selbst und ist nicht von uns dazugeschrieben.
- Nach Größe geordnet, nicht nach KursentwicklungDie Liste steht nach Börsenwert, und das ist eine Angabe über Größe. Eine Reihenfolge nach Kursgewinn wäre eine Empfehlung — die bekommst du hier nicht.
- Wissen, wovon du einen Ausschnitt siehstUnter der Liste steht, wie viele Titel des Themas bei uns handelbar sind und wie viele das Thema überhaupt umfasst. Eine Liste, die einen Ausschnitt zeigt, soll nicht vollständig wirken.
- Nur zu Themen, in denen du schon steckstDie Karte kommt, wenn das Thema in deinem Profil liegt — weil du einen Titel daraus hältst, ihn beobachtest oder dich dafür gemeldet hast. Warum du sie siehst, steht wie bei jedem Beitrag an der Karte.
Was wir uns dabei gedacht haben
Gezeigt wird nur, was es bei uns zu handeln gibt. Die Zuordnung führt auch Firmen, die nicht mehr notiert sind — KUKA steht dort mit hoher Sicherheit, obwohl die Aktie seit dem Squeeze-out 2022 nicht mehr gehandelt wird. Jede Zeile wird deshalb gegen unsere eigenen Stammdaten geprüft, und was dort fehlt, erscheint nicht.
Die Sicherheit der Zuordnung steht nicht an der Zeile. Sie entscheidet, ob ein Titel dazugehört, und beantwortet damit nicht die Frage, wen wir zuerst nennen — als Reihenfolge sähe sie nach Ordnung aus, ohne welche zu sein. Mit einer Prozentzahl neben einem Firmennamen kannst du außerdem nichts anfangen.
Bleiben weniger als vier handelbare Titel übrig, fällt die Karte aus. Eine Nachbarschaft aus zwei Zeilen ist keine Nachbarschaft, sondern eine Behauptung mit zwei Belegen.
Ohne Bewegung ist die Liste nicht leer, sondern steht da. Wer „prefers-reduced-motion" gesetzt hat oder die Bewegung abschaltet, verliert die Reihenfolge des Erscheinens und nichts sonst.
Eine solche Karte je Feed — und die beiden Arten zählen getrennt: das eigene Umfeld und das angrenzende dürfen nebeneinander stehen.
Seitdem verbessert
- 12.09.2026Und eine Stufe weiter: das angrenzende UmfeldDie Karte zeigte die Nachbarschaft deines eigenen Themas — wer Halbleiter hält, sah Halbleiterfirmen. Daneben steht jetzt eine zweite: das Feld, das an deines grenzt. Wer Halbleiter oder KI hält, bekommt die Firmen, die die Maschinen bauen, in denen solche Chips arbeiten. Weil das eine Behauptung ist und keine Rechnung, sagt ein Satz über der Liste, worin die Verbindung besteht — nachlesbar und bestreitbar. Aus den Daten allein ließe sie sich nicht ableiten: Die beiden Themen teilen sich elf von rund zweihundert Titeln.